Geschichte wird in Handarbeit geschrieben.
Damit aus einem Wunder der Natur eine echte Sichou Seidenbettdecke wird, sind viele erfahrene Hände und noch mehr Arbeitsschritte nötig. Alles beginnt mit der Raupe des Maulbeerseidenspinners. Dessen Kokon wird in einem heißen Wasserbad aufgeweicht und anschließend auf Bambusbögen zu Hütchen geformt. Nach der Trocknung wird aus den Hütchen eine erste Schicht Seidenvlies gefühlvoll von Hand gezogen. Immer und immer wieder. Diese hauchdünnen Schichten werden übereinandergelegt, bis das gewünschte Füllgewicht einer echten Sichou Seidenbettdecke erreicht wird. In aller Regel sind das etwa 5 Lagen, die zusammen circa 800 Gramm wiegen. Dieses kleine Kunstwerk wird anschließend mit der Hülle aus Baumwolle oder Seide punktuell am Rand vernäht, um ein Verrutschen zu vermeiden.
Diese Seidenbettdecken werden nicht versteppt, daher gibt es auch keine sogenannten „Kältebrücken“, die das Wohlbefinden unter einer Sichou Seidenbettdecke schmälern könnten.


